5 Tage, die den Kopf verändern
Bildungsfreistellung in Thüringen

Egal, ob Gesellschafts-politik, Bildung fürs Ehrenamt oder arbeitsweltbezogene Themen: Über die Inhalte bestimmst Du, nicht Dein Arbeitgeber. Das Bildungs-angebot muss allerdings vom zuständigen Ministerium anerkannt sein.

Eine Liste findest Du hier, die Angebote kompetenter Anbieter hier.

1.

Ein interessantes Angebot finden

Hast Du ein passendes Bildungsangebot gefunden, dann meldest Du Dich einfach beim Bildungsanbieter an.

2.

Anmelden beim Bildungsträger

Spätestens 8 Wochen vor Beginn musst Du die bezahlte Bildungsfreistellung bei Deinem Arbeitgeber schriftlich geltend machen. Dafür reicht ein formloses Schreiben.

Hinzufügen musst Du eine Kopie der Maßnahmeanerkennung. Die erhältst Du vom entsprechenden Bildungsträger.

3.

Meldung beim Arbeitgeber

Spätestens 4 Wochen nach Antragstellung muss Dir Dein Arbeitgeber eine schriftliche Antwort zusenden. Eine Ablehnung muss er begründen.

Erfolgt keine fristgerechte Antwort des Arbeitgebers oder enthält sie nur unzureichende Gründe, dann gilt die Zustimmung als erteilt.

4.

Rückmeldung vom Arbeitgeber

Liegt die schriftliche Zustimmung Deines Arbeitgebers vor, so steht Deiner Bildungsfreistellung nichts mehr im Wege.

Nach Deiner Rückkehr hast Du nicht nur neue Ideen und Anregungen im Gepäck, Sondern auch einen Nachweis der Teilnahme vom Bildungsanbieter. Den musst Du Deinem Arbeitgeber vorlegen.

5.

Los geht's

Sollte Deine Bildungsfreistellung aus dringenden betrieblichen Belangen abgelehnt worden sein, so musst Du am Ende des Jahres beim Arbeitgeber die Übertragung auf das Folgejahr schriftlich beantragen.

DGB-Bildungswerk Thüringen
+49 361 21727 0
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